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#Persönlichkeitsentwicklung

Conversation Starter: Wer sich laut denken hört, denkt nicht allein.

Conversation Starter: Wer sich laut denken hört, denkt nicht allein.

Conversation Starter: Wer sich laut denken hört, denkt nicht allein.

Jedes System, ob Familie oder Team, ächzt unter mehr Belastung. Das kann dazu führen, dass jede*r dazu übergeht– ganz salopp gesagt – sein eigenes Süppchen zu kochen. Und während dies unter der Annahme entsteht, so besonders produktiv oder effizient zu sein, ist das Gegenteil der Fall. Aufgaben werden doppelt erledigt, Zuständigkeiten verschwimmen und statt Entlastung entstehen Frust, Groll und Unmut. Mental Load wächst, weil Verantwortung nicht gemeinsam getragen, sondern stillschweigend individualisiert wird.

Meistens würde dann ein offener Austausch helfen. Doch wie den Anfang finden, ohne vorwurfsvoll zu klingen? Wie die erste sein, die kundgibt, dass es so für sie nicht funktioniert? Der erste, der zugibt, dass es zu viel ist. Diese Konversationen sind nicht leicht. Was hilft: der Zufall und Fragen, die jemand anderes stellt. Wir zum Beispiel.

Schneidet die aufgeführten Fragen einzeln aus, faltet sie zusammen und werft sie in ein Glas. Nehmt euch eine Stunde und jede*r zieht eine Frage, die er in die Runde stellt.

Und dann… wird gesprochen.

Jede Frage sollte von jedem und jeder beantwortet werden.

    • Die rechts neben dir sitzende Person. Was denkst du, welchen Belastungsgrad sie aktuell empfindet (von 1-10) und was ist gerade am belastendsten für sie?

    • Welche Aufgaben lösen aktuell in die größte Unsicherheit bei dir aus?

    • Mit welchen Aufgaben fühlst du dich sicher? Wobei könntest du leicht andere entlasten?

    • Welche Verantwortlichkeit ist für dich nur ungeklärt?

    • Findest du, ihr habt alle ein gemeinsames Ziel?

    • Was ist euer gemeinsames Ziel?

    • Welche Sorgen treiben dich um, auch wenn du weißt, dass sie nicht ganz begründet sind?

    • Was müsste geklärt werden, dass dein Kopf zur Ruhe kommt?

    • Welche Bereiche haben aktuell eine geringe Priorität?

    • Welche Aufgaben trägst du, die andere nicht mitbekommen?

    • Für welche Aufgaben fühlst du dich nicht ausreichend wertgeschätzt?

    • Welche Themen nimmst du gedanklich mit nach Hause?

    • Welche Aufgaben könntest du eigentlich abgeben? Was hält dich davon ab?

    • Wo fehlt dir Transparenz und Mitbestimmung?

    • Woran merkst du ganz persönlich, dass dein Mental Load zu hoch ist?

    • Welche Bedürfnisse kommen gerade zu kurz, obwohl sie für ein ausgeglichenes und nachhaltiges Funktionieren notwendig sind?

    • In welchen Bereichen ist die Gestaltung abhandengekommen und stattdessen wird nur noch reagiert?

Mental Load entsteht selten nur individuell. Häufig ist er Ausdruck eines Systems, in dem Rollen unklar geworden sind und Menschen funktionieren, statt gemeinsam zu gestalten.

Vielleicht kam dir beim Lesen ja auch der Gedanke „Eigentlich müssten wir über sowas viel häufiger im Team sprechen.“ Dafür gibt es Job Crafting. Der Ansatz hilft Menschen dabei, ihre Arbeit bewusster zu gestalten. Aufgaben, Arbeitsweise, Kommunikation, Verantwortlichkeiten, Energie und Zusammenarbeit werden wieder stimmiger aufeinander abgestimmt, bevor Frust oder stille Kündigung entstehen.

Wenn du das Gefühl hast, dass euer Team gerade eher reagiert als gestaltet, dann sprich doch einmal mit deiner Führungskraft, HR oder People-&-Culture-Abteilung über Job Crafting. Unser Onlinekurs wurde entwickelt, um Mitarbeitenden einen strukturierten, psychologisch fundierten Rahmen zu geben, in dem sie ihre Arbeit reflektieren und aktiv gesünder gestalten können, individuell, aber mit positiver Wirkung aufs ganze Team.

Mehr Infos für Unternehmen & Teams findest du hier

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