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#107 “Ich mach das schnell selbst.“ – Warum Delegieren kein Zeitmanagement-, sondern ein Selbstwertthema ist

Warum fällt es uns oft so schwer, Verantwortung wirklich abzugeben – selbst wenn wir wissen, dass wir nicht alles selbst machen können? In dieser Folge sprechen Ragnhild und Johann darüber, warum Delegieren weit mehr als eine Management- oder Produktivitätstechnik ist und welche psychologischen Muster uns immer wieder in die Überzuständigkeit bringen. Es geht um Kontrolle, Selbstwert und innere Antreiber und um die Frage, warum wir uns manchmal unentbehrlich machen, obwohl uns genau das langfristig erschöpft. Du erfährst, wie du erkennst, wo du zu viel Verantwortung übernimmst, welche Unsicherheiten hinter dem Festhalten stecken können und wie du Aufgaben klarer abgibst, ohne ständig wieder einzugreifen. Denn gute Delegation bedeutet nicht nur weniger Stress für dich, sondern schafft auch mehr Vertrauen, Eigenverantwortung und Entwicklung im Team.

 

Ragnhild
„Führungskraft zu sein ist ein neuer Job. Das ist nicht die Verlängerung deines Jobs.“

Ragnhild
„Das Festhalten an Verantwortung hat etwas mit einem Bedeutungskontext zu tun – also damit, wie du dich fühlst.“

Ragnhild

„Welche Rolle kann ich nicht loslassen? Welche Bedeutung hat Verantwortung für mich?“