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In dieser Folge geht es um die Frage, was KI mit der Beziehung zu uns selbst macht und warum der Austausch mit Tools wie ChatGPT so verführerisch leicht wirkt.
Im Zentrum steht, wie schnell aus einem praktischen Hilfsmittel eine scheinbar „beziehungsfähige“ Instanz wird, die Nähe simuliert, aber echte Resonanz und Reibung nicht ersetzen kann. Diskutiert wird die Gefahr, dass innere und soziale Kompetenzen verkümmern, wenn schnelle Antworten Dauerverfügbarkeit die mühsame, aber entwicklungsfördernde Selbstbegegnung verdrängen. Als Gegenbewegung werden technikfreie Räume und menschliche Reifung als Schlüssel betont, damit technischer Fortschritt den menschlichen nicht überholt.
Ragnhild
„Das Paradoxe ist, dass wir dadurch eigentlich das Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten verlieren, weil wir gar nicht mehr so stark mit uns selbst verbunden sind.“
Ragnhild
„Wir stellen gerade bei jüngeren Menschen fest, dass sie zu einer starken Vermenschlichung der Maschine neigen. Zum ersten Mal in der Geschichte bauen wir wirklich eine Beziehung zur Technik auf.“
Johann
„Ich nutze ChatGPT gern für Austausch und frage zum Beispiel: Wie würden bestimmte Personen darauf antworten oder was würden sie noch ergänzen?“